Stimmen zum Mikrokredit

Rudolf Hundstorfer, Sozialminister

Als Professor Muhammad Yunus und seine Studenten vor mehr als 30 Jahren in Bangladesch mit ersten Kleinstkreditprogrammen für arme Frauen experimentierten, ließen sie sich wohl nicht träumen, dass Mikrofinanz einmal ein weltweit angewandtes Instrument zur Armutsbekämpfung werden sollte. Heute sind Mikrokredite ein weltweit erprobtes Erfolgsmodell.

Mit dem Mikrokreditprogramm will das Sozialministerium in Kooperation mit der Erste Bank die Neugründung, Fortführung, Erweiterung und Übernahme von wirtschaftlich selbstständigen kleinen Unternehmen aller Branchen fördern.

Das Programm bildet ein wichtiges Mittel der Arbeitsmarktpolitik, um Menschen eine selbstständige Beschäftigung zu ermöglichen und in der Folge zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Zu den Zielgruppen zählen beschäftigungslose oder von Beschäftigungslosigkeit bedrohte Personen sowie am Beschäftigungsmarkt benachteiligte Menschen, von Armut betroffene oder bedrohte Personen und Personen mit erschwertem bzw. ausgeschlossenem Zugang zum klassischen Kreditmarkt.

Rudolf Hundstorfer, Sozialminister

Rudolf Hundstorfer, Sozialminister

Die Wirtschaftskammer begrüßt diese Initiative, denn sie erleichtert gerade solchen Menschen den Schritt in die erfolgreiche Selbständigkeit, die aufgrund bestimmter Umstände dieses Ziel sonst nicht verfolgen hätten können.

Das Gründer-Service ist hier die erste Anlaufstelle für zukünftige UnternehmerInnen. Es ist wichtig, Maßnahmen zu setzen, die das Unternehmertum fördern, denn dadurch werden nicht nur bestehende Arbeitsplätze gesichert, sondern auch neue geschaffen.

Michaela Steinwidder, Koordinatorin Gründer-Service der Wirtschaftskammer Steiermark

BMASKErste BankWiener StädtischeAWSÖSB